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Sonnenhut:

 

Die Sonnenhüte (Echinacea) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Korbblütler.

 

Ursprünglich kommen alle Sonnenhut-Arten aus Nordamerika. Die dort angesiedelten Indianer verwendeten die Wurzel, aber auch die Blätter der Pflanze zur Heilung von Wunden aller Art. Seit 1950 ist bekannt, dass der Sonnenhut gegen Bakterien wirksam ist. Außerdem steigert er die Abwehrkräfte und kann somit bei Infektionen Hilfe leisten.

Beides zusammen macht Sonnenhutpräparate sehr wertvoll. Es hat den anschein, dass diesse Wirkstoffe beim Trocknen stark abnehmen. Deshalb spielt der Sonnenhut als Tee eine untergeordnete Rolle, während die galenischen Zubereitungen äußerst Wirksam sind ("Echinacea Ratiopharm" oder "Esberitox").

Diese Präparate dienen als Immunmodulatoren. Das heißt sie beeinflussen oder verändern körpereigene Abwehrmechanismen ohne selbst wie Erreger zu wirken. Sie stimmulieren Komponenten der unspezifischen Abwehr und verstärken ungenügend ausgeprägte Abwehrreaktionen.

Immunmodulatoren werden eingesetzt in Zeiten hoher Infektionsgefahr, bei bestehender oder drohender temporärer Abwehrschwäche und wenn sich eine Infektion andeutet.

Therapeutisch, dh bei Auftreten der ersten Symptome, sollte der Sonnenhut nicht länger als 14 Tage angewendet werden. Eine Vorbeugende Anwendung hingegen kann bis zu 6 Wochen durchgeführt werden.

 

 

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